Pflege mit Zukunft: Hausengel & die generalistische Pflegeausbildung

Das klassische Berufsbild in der Pflege ändert sich zunehmend. „Mehr Weiterbildungsmöglichkeiten für Pflegekräfte und weniger starre Hierarchien sind gefragt. Die Versorgungsstrukturen sind vielschichtiger geworden und die verschiedenen Versorgungbereiche vernetzen sich immer mehr.“, so Sarah Kessler, Prokuristin der Hausengel-Pflegedienste.

 

 

Ausbilder erklärt zwei Pflegeschülerinnen Pflegesituation

Mit der neuen generalistischen Pflegeausbildung, die gemeinsam mit dem Pflegeberufegesetz im Jahr 2020 in Kraft getreten ist, soll eine zeitgemäße Ausbildung von Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern geschaffen werden. „Um mehr junge Menschen für die Pflege zu begeistern, ist eine attraktive Ausbildung mit  besten Perspektiven ein wichtiger Baustein.“, betont Kessler.

Wofür steht „Generalistik“?

Generalistik meint die Zusammenführung mehrerer Berufe zu einem gemeinsamen Berufsbild. Die drei bisherigen Pflegefachberufe in den Bereichen der „Altenpflege", „Gesundheits- und Krankenpflege" und „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege" werden in einer Ausbildung zusammengeführt. Die neue, generalistische Ausbildung befähigt die Auszubildenden zur Pflege von Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen. Damit stehen diesen Auszubildenden auch im Berufsleben mehr Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten offen. Daniela Pohle, übergeordnete Praxisanleiterin bei Hausengel, hat die konzeptionelle Ausrichtung im Bereich der Ausbildung für unsere Pflegedienststandorte zentral erarbeitet und im Sinne der neuen Generalistik gestaltet. „Alle Auszubildenden erhalten zwei Jahre lang eine gemeinsame, generalistisch ausgerichtete Ausbildung, in der sie einen Vertiefungsbereich in der praktischen Ausbildung wählen. Danach können sich die Azubis entscheiden, ob sie ihre Ausbildung nach einem weiteren Jahr als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann abschließen oder ob sie sich spezialisieren. Wer lieber mit Kindern oder Senior*innen arbeiten möchte, kann einen gesonderten Abschluss als Alten- oder Kinderkrankenpfleger*in machen.“, erklärt Pohle.

Neue Ausbildungsform bringt auch Herausforderung mit sich

„Mit der generalistischen Pflegeausbildung sind für Ausbildungsbetriebe zunächst hohe Investitionskosten verbunden sowie ein erhöhter Brürokratieaufwand. Neben der ambulanten Pflege im Tagesgeschäft ist das insbesondere von kleineren Pflegediensten und Ausbildern kaum zu bewältigen. Angesichts des vorherrschenden Fachkräftemangels sehe ich es ebenfalls kritisch, dass die Zugangsvoraussetzungen für diese Ausbildung verschärft werden.“, sagt Kessler.

Die Umsetzung der generalistischen Pflegeausbildung in diesem Jahr ist auch für die Hausengel-Pflegedienste mit diesem Aufwand verbunden. Dennoch möchten wir unseren Beitrag zur Zukunft der Pflegebranche leisten. Wir haben das Ziel, allen Menschen, die sich für den Pflegeberuf interessieren eine hochwertige und zeitgemäße Ausbildung an unseren verschiedenen Standorten in ganz Deutschland anzubieten: Eine Ausbildung, die den vielfältigen beruflichen Einsatzmöglichkeiten und den Entwicklungen in der Gesellschaft sowie im Gesundheitswesen gerecht wird. Für die Absolvent*innen bringt diese Ausbildung mehr Flexibilität und Wahlmöglichkeiten sowie bessere Verdienstmöglichkeiten und optimale Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

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