Juliane Bohl für Hausengel beim Fachforum „24-Stunden-Pflege“

Auf Einladung der Gleichbehandlungsstelle EU-Arbeitnehmer reiste Juliane Bohl, eines unserer Vorstandsmitglieder, nach Berlin um als Vertreterin von Hausengel über eine echte Herzensangelegenheit zu diskutieren. Im Fachforum ging es um die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Betreuungskräften und Haushaltshilfen in privaten Haushalten.

Diskussionsrunde im Kanzleramt

Experten aus der Praxis, Wissenschaft, den Verbänden und Gewerkschaften tauschten sich über die sogenannte „24-Stunden-Pflege“ aus. Unter dem Titel „Pflegekräfte aus Osteuropa in Privathaushalten – Status Quo und Perspektive“ wurde die derzeitige Lage von Betreuungskräften beleuchtet und mögliche Verbesserungsvorschläge präsentiert. 
Wir wissen, wie bedeutend dieses Thema ist. Der Pflege- und Betreuungsbedarf in Deutschland wächst stetig. Umso wichtiger ist es, einheitliche und nachvollziehbare Regelungen zu definieren; z.B. in Bezug auf Arbeitszeiten, Arbeitsverträge, erlaubte Tätigkeiten von Betreuungskräften in Abgrenzung zu professioneller Pflege… - um nur einige der diskutierten Aspekte des Fachforums zu erwähnen. Wir bei Hausengel sind uns unserer Verantwortung bewusst und bieten unseren Betreuungskräften mit unserem Hausengel-Franchisekonzept Rechtssicherheit, Transparenz,  eine hohe Flexibilität sowie Beratungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Mit diesem Prinzip und unserem Anspruch des gegenseitigen Respekts steuern wir bewusst gegen Arbeitsausbeutung und gegen die Entwicklung eines undurchsichtigen Marktes in diesem Dienstleistungssektor. Damit nehmen wir eine Vorreiterrolle ein, denn spezifische Regularien diesbezüglich gibt es in Deutschland (noch) nicht. 
In diesem Zusammenhang ist allein schon der Begriff „24-Stunden-Pflege“, der im allgemeinen Sprachgebrauch benutzt wird und auch Titel dieses Fachforums war, irreführend. Denn zum einen handelt es sich dabei nicht um professionelle Pflege, sondern um Unterstützungsleistungen bei der Betreuung einer Person in ihrem Haushalt, zum anderen ist es arbeitsrechtlich nicht erlaubt und auch gar nicht erwünscht, dass eine Betreuungskraft tatsächlich 24 Stunden und an sieben Tagen in der Woche im Einsatz ist. Auch wenn sich der Begriff „24-Stunden-Pflege“ etabliert hat, gilt es auch hier genau zu differenzieren. 
Wir denken, dass das Wohl unserer Betreuungskräfte  ausschlaggebend ist für die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Versorgung und Betreuung. Nur wenn es der Betreuungskraft gut geht, kann sie sich auch zu 100 % auf den ihr persönlich anvertrauten pflegebedürftigen Menschen einlassen. 
Auch wenn im Allgemeinen die Arbeitsbedingungen für viele Betreuungskräfte in Deutschland schwierig sind: Wir werden uns weiter einsetzen für mehr Fairness und Transparenz. 
Wir bedanken uns herzlich, dass wir beim Fachforum dabei sein und mit diskutieren durften!
 

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