Hausengel fordert höhere Wegpauschale angesichts anhaltend hoher Benzinpreise

Der Ukrainekrieg treibt die Spritpreise in die Höhe. Teures Benzin belastet nicht nur Lieferdienste, Taxiunternehmen und Verbraucher:innen sondern insbesondere ambulante Pflegedienste. Die Pflege und Versorgung hilfebedürftiger Menschen ist systemrelevant – aber das Überleben von mobilen Pflegediensten unter diesen Bedingungen, vor allem auf dem Land, ist hart. Hausengel fordert daher eine höhere Wegpauschale der Kranken- und Pflegekassen um finanzielle Schäden einigermaßen abwenden zu können.

Preistafel einer Tankstelle mit hohen Benzinpreisen

Das Allzeithoch bei den Spritpreisen trifft auch die ambulanten Pflegedienste von Hausengel mit voller Wucht. An fünf Standorten in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bayern bietet die Hausengel GmbH Kranken- und Altenpflege – und fährt dafür von Kunde zu Kunde. Sowohl in städtischen Ballungsgebieten als auch im ländlichen Raum sind die Hausengel mit insgesamt rund 40 Fahrzeugen unterwegs und bewegen sich dabei in einem Umkreis von jeweils ca. 30 km um den Pflegedienststandort herum und teilweise auch noch weiter. Insgesamt versorgt das Unternehmen auf diese Art und Weise ca. 500 Pflegebedürftige in der eigenen Häuslichkeit – das sind zusammengenommen über 5.000 Fahrten in der Woche und mehr als 10.000 zurückgelegte Kilometer – monatlich kommen so ca. 42.000 km Wegstrecke zusammen.

„Die Mehrausgaben für andauernd hohe Benzinpreise belasten auch uns massiv. Wir wollen helfen und unsere Kunden auch weiterhin wie gewohnt versorgen. Pflege lässt sich nicht aus dem Homeoffice heraus machen. Die Preise für Patient:innen zu erhöhen, ist keine Option. Es muss etwas passieren.“, fordert Sarah Kessler, Prokuristin der Hausengel Pflegedienste. „Es geht darum die pflegerische Versorgung zu sichern. Die Notwendigkeit schneller Maßnahmen liegt auf der Hand.“, so Kessler. Eine Mehrwertsteuererstattung sei eine Möglichkeit, genauso wie die Erhöhung der sogenannten Wegpauschale meint Kessler.

Mit einer höheren Wegepauschale der Kranken- und Pflegekassen könnten finanzielle Schäden einigermaßen abgewendet werden, schätzt Kessler. Die Wegepauschale variiert von Bundesland zu Bundesland und ist auch vom sogenannten Punktwert abhängig. Jeder ambulante Pflegedienst vereinbart mit den Krankenkassen einen sogenannten Punktwert, welcher von der Kasse festgelegt wird und den Preis einer Leistung mit bestimmt. Dies ist mit der Erstattung der Wegpauschale gekoppelt.
Feststeht ohne Frage: Angesichts der teilweisen großen Fahrtwege und der explodierenden Spritpreisen ist die Wegpauschale derzeit überall zu gering und nicht kostendeckend. „Wir fordern eine Punktwerterhöhung. Nur dadurch erhöht sich die Erstattung der Wegpauschale individuell. Niemand weiß, wie lange die hohen Spritpreise gelten. Sowohl die Politik als auch die Kranken- und Pflegekassen können mehr für uns tun.“, sagt Kessler.

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