Ein- und Ausreise von Betreuungskräften während Coronakrise in Deutschland

Die derzeitige Coronakrise in Deutschland schränkt das Leben vieler Menschen erheblich ein. Die notwendigen Maßnahmen sind wichtig um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und dienen vor allem dem Schutz von Menschen, bei denen ein schwerer Verlauf der Krankheit auftreten kann, wie z.B. Senioren, Menschen mit Immunschwäche oder Personen mit Vorerkrankungen. Viele Hausengel-Betreuungskräfte und auch Angehörige sowie Pflegebedürftige stellen sich so gut es geht auf diese Situation ein. Auch wir als Unternehmen sind uns unserer gesellschaftlichen und unternehmerischen Verantwortung bewusst und haben bereits Vorsichtsmaßnahmen getroffen und setzen alle Leitlinien und Empfehlungen der Gesundheits- und Ordnungsämter um. Wir bleiben auch wie gewohnt für Sie erreichbar und stehen für alle Fragen zur Verfügung.

Frau mit rotem Koffer sitzt in einem Wartebereich

Uns erreichen viele Fragen von Familien und Betreuungskräften, die die Ein- bzw. Ausreise nach und von Deutschland betreffen.  Zunächst möchten wir betonen, dass die Versorgung von Hausengel-Familien größtenteils gesichert ist. Derzeit empfehlen wir allen unseren Hausengel-Betreuungskräften, die sich in einem Auftrag befinden, diesen zu verlängern und nicht abzureisen. Die häusliche Betreuungssituation bietet den Betreuungskräften den  besten Schutz vor einer Ansteckung wenn die empfohlenen Verhaltens- und Hygienemaßnahmen im Haushalt eingehalten werden. Viele Betreuungskräfte reagieren besonnen und halten sich an unsere Empfehlung. Diejenigen, die aus verschiedenen Gründen doch abreisen müssen, müssen sich aufgrund der Beschränkungen des transnationalen Verkehrs und der teilweisen Schließung von Grenzen auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Zudem müssen sie in ihrem Heimatland für zwei Wochen in die häusliche Quarantäne gehen. Wir unterstützen unsere Hausengel so gut es geht bei jeglichen Formalitäten, plädieren aber weiterhin dafür, einen aktuell bestehenden Auftrag bei einer Familie zu verlängern, bis sich die Lage entspannt hat. Darüber hinaus kooperieren wir mit einigen Krankenkassen um, im Falle eines Engpasses oder einer mangelnden Versorgung, für entsprechenden Ersatz zu sorgen. Sollten Sie den Fall in Ihrer Familie haben, dass Ihre Betreuungskraft bald abreist und Sie unsicher sind, wie eine weitere Versorgung gewährleistet werden kann, dann melden Sie sich proaktiv bei uns, Ihrem persönlichen Ansprechpartner und gemeinsam finden wir eine Lösung. Denn umgekehrt ist die Einreise von Betreuungskräften, die einen Auftrag in Deutschland annehmen möchten ebenfalls erheblich erschwert. Fernbusanbieter haben ihren Betrieb fast gänzlich eingeschränkt und auch andere Transportmittel und- wege stehen, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. Die Grenzsituation ist je nach Land in Osteuropa unterschiedlich geregelt. Generell sind Einreisen z.B. aus Polen unter bestimmten Umständen möglich, auch wenn dort an der Grenze mit längeren Wartezeiten gerechnet werden muss. Aus Sorge vor einer Ausbreitung des Coronavirus kommt es an den deutschen Außengrenzen zu umfassenden Kontrollen. Für Reisende ohne triftigen Reisegrund gilt, dass sie nicht mehr einreisen können. Ausnahmen gibt es für den Warenverkehr und für Pendler. Zum jetzigen Zeitpunkt zählen Betreuungskräfte zu diesen (Arbeits-)pendlern und dürfen die Grenze passieren.

Die sehr dynamischen Entwicklungen und die sich ständig erneuernde Informationslage bezüglich des Coronavirus erschwert es allerdings, allgemeingültige Aussagen zu diesem Thema zu treffen.

Wir bemühen uns Sie weiterhin auf dem Laufenden zu halten und bitten Sie, sich an Ihren jeweiligen Ansprechpartner zu wenden. Diese können Ihnen individuell Antworten auf Ihre Fragen geben.

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