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Das sagen Familien über uns

Interview mit Familie Weinert aus Marburg

»Lieber Zuhause als im Heim«

Das Ehepaar Weinert lebt in Marburg und ist seit 2018 mit Hausengel in Kontakt. Seitdem haben sie einen Hausengel zuhause, der sich bestens kümmert – zunächst für die Mutter von Frau Weinert, die stolze 104 Jahre alt wurde – und nun für das Ehepaar selbst. Beide sind sehr zufrieden, so wie es mit Hausengel läuft und haben sich freundlicherweise bereit erklär, ein wenig von ihrer persönlichen Hausengel-Geschichte zu erzählen. 

 

Frau Weinert, wie war das damals im Sommer 2018? Wie sind Sie auf Hausengel aufmerksam geworden?

Meine Mutter hatte gerade Geburtstag gehabt und wir waren aus Paris wieder gekommen. Sie war zu dem Zeitpunkt noch sehr mobil mit ihrem Rollator und brauchte eigentlich nicht so viel Pflege. Wir haben vor allem jemanden gesucht, der uns im Haushalt unterstützt, also haben wir angefangen uns zu erkundigen. Auf Hausengel aufmerksam geworden sind wir durch eine Empfehlung unserer Hausärztin hier. Deren Vater wurde auch von einem Hausengel betreut und sie hatten gute Erfahrung gemacht. Daraufhin haben wir Hausengel telefonisch kontaktiert.

 

Wie ging es dann weiter?

Von da an ging alles recht schnell. Wir haben immer sehr pünktlich jemanden bekommen. Am Anfang hatten wir drei Hausengel für längere Zeiträume und jetzt immer mal wieder einen Wechsel. Hausengel hat sich immer gekümmert. Maria ist seit Anfang Februar bei uns. 

Wie war der Ablauf?

Es wurde jeweils immer ein Vertrag im Vorfeld fertig gemacht, den haben wir ausgefüllt. Mit unserer Beraterin bei Hausengel, Frau Linder, haben wir festgelegt, was zu tun ist. Am Anfang brauchten wir jemanden für meine Mutter und den Haushalt. Jetzt, wo meine Mutter nicht mehr da ist, haben wir den Vertrag geändert. Die Betreuungskräfte hatten die Möglichkeit erst einmal nach Deutschland zu kommen und im Hausengel-Gästehaus zu übernachten. Anschließend wurden sie zu uns gebracht von einem Hausengel-Mitarbeiter. Den Hausengel, den wir schon länger kannten und der öfter bei uns war – kam so an unsere Haustür. Da hatten wir schon Erfahrung und wussten wie das abläuft. Wenn jemand Neues kam, den wir noch nicht kannten, hat ihn der Hausengel-Mitarbeiter begleitet.

Wie läuft das Zusammenleben mit Ihrem Hausengel?

Wir sind restlos zufrieden und haben nichts zu bemängeln. Wir haben hier eine Einliegerwohnung, wo sich die Betreuungskraft auch mal hin zurückziehen kann. Ich denke das ist wichtig und sie sind damit auch sehr zufrieden. Am Anfang hat man vielleicht etwas Bedenken, sich eine fremde Person ins Haus zu holen. Für Viele mit denen ich darüber gesprochen habe, war das ein Grund das nicht zu tun. Wir haben uns daran gewöhnt und die Bedenken waren unbegründet. Es ist besser als in einem Altersheim, einem fremden Appartement, wo man niemanden kennt. Auch von den Kosten her nimmt sich das nicht viel.

Welche Aufgaben hat Ihr Hausengel übernommen?

Am Anfang hat sie sich wie gesagt um meine Mutter gekümmert. Diese war noch recht mobil mit ihrem Rollator, aber einige Sachen, wie z.B. Duschen, gingen nicht mehr allein. Speziell für die Haushaltsführung war es mir aber wichtig jemanden zu haben, der uns in dem großen Haus unterstützt.

 

 

Jetzt, mit uns Zweien, hilft uns der Hausengel bei allem, was wir nicht mehr können. Sie hilft sehr viel: Zum Beispiel meinem Mann beim An- und Ausziehen, fertig machen, geht einkaufen… Mir war es außerdem sehr wichtig, dass die Betreuungskraft einen Führerschein und Fahrpraxis hat. Ich selbst kann nicht mehr fahren und mit öffentlichen Verkehrsmitteln haben wir es zwar versucht, aber das hat nicht geklappt. Mobil zu sein ist für uns wichtig. Alle bisherigen Vorschläge, die uns Frau Linder zu den Betreuungskräften gemacht hat, haben sehr gut gepasst, konnten auch gut fahren. Denn was bringt einem der Führerschein, wenn man keine Fahrpraxis oder Übung hat? 

Und wie klappt es mit der Verständigung?

Meine Mutter und ich stammen beide aus Rumänien. Ich bin in Transylvanien geboren, ganz oben im Norden. Daher war es mir wichtig einen Hausengel zu bekommen, der ebenfalls aus Rumänien stammt oder zumindest rumänisch spricht. Ungarisch wäre auch gegangen, denn diese Sprache spreche ich auch. Die Betreuungskräfte konnten aber auch alle deutsch – die einen sehr gut, die anderen weniger gut, aber so, dass man sich verständigen kann. In meiner Muttersprache geht es natürlich einfacher. Selbst Frau Linder, unsere Beraterin bei Hausengel, die uns von Anfang an betreut, spricht rumänisch und wir telefonieren fast immer in dieser Sprache miteinander (lacht). 

Was schätzen Sie besonders an Hausengel?

Ich habe auch den Eindruck Hausengel kümmert sich sehr gut. Auch um die Betreuungskräfte. Sie werden nach einigen Tagen immer angerufen, es wird gefragt wie alles läuft und ob sie zufrieden sind. Mir ist es wichtig, dass die Betreuungskräfte ordentlich versichert sind und alles rechtens ist, dass sie abgesichert sind. Macht man es schwarz und es passiert etwas in der Zeit wo sie da sind, dann ist man dran. Auch die Zusammenarbeit mit Frau Linder klappt sehr gut. Sie weiß immer was wir brauchen.