Verbraucherzentralen beraten zur „24-Stunden-Betreuung“

Immer aktuell mit Hausengel | Geschrieben am 25.03.2019

Die Verbraucherzentralen Brandenburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen widmen sich im Rahmen des Projekts „Verbraucherschutz im Grauen Pflegemarkt stärken“ den Verträgen der so genannten „24-Stunden-Betreuung“ und informieren Verbraucher zu rechtlichen Problemen.

Dazu sammeln die Verbraucherschützer Verträge von Verbraucherinnen und Verbrauchern, um sie auf Risiken und rechtliche Fallstricke hin zu untersuchen. Zusätzlich haben die Verbraucherzentralen ein Info-Telefon geschaltet. Hintergrund ist, dass die Themen Pflege und Betreuung, insbesondere die häusliche sogenannte „24-Stunden-Betreuung“ durch zumeist osteuropäische Betreuungskräfte, zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Denn diese Versorgungsform im häuslichen Umfeld ist rechtlich weitgehend unreguliert, was nicht bedeutet, dass sie pauschal illegal ist. Dennoch haben Verbraucher ein großes Informationsbedürfnis.

Das Projekt beleuchtet, auf welche Probleme Familien bei der Organisation und Gestaltung der häuslichen 24-Stunden-Betreuung treffen und wie sie diese gegenwärtig lösen. Info-Telefon und Marktuntersuchungen sind Teil des Projekts.

Info-Telefon
Am Info-Telefon können sich Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ab sofort über Rechte bei Verträgen und allgemein zur „24-Stunden-Betreuung“ informieren. Sie erreichen das Info-Telefon montags und dienstags von 10:00 bis 14:00 Uhr sowie mittwochs von 14:00 bis 18:00 Uhr unter 030-54 44 59 68.

Erfahrungen mitteilen, Verträge zusenden
Die Verbraucherzentralen rufen außerdem dazu auf, Verträge zur häuslichen „24-Stunden-Pflege“einzusenden. Sie können an folgende Adressen übermittelt werden:

Per E-Mail: mail@pflegevertraege.de
Per Fax: 0331-298 71 77 | Verbraucherzentrale Brandenburg
Per Post: Verbraucherzentrale Brandenburg | „Grauer Pflegemarkt“, Babelsberger Str. 18 | 14473 Potsdam