Historie

Eugen Sikorski

Mitarbeiter der ersten Stunde und ein echtes Hausengel-Original

Eugen Sikorski

Eugen ist von Anfang dabei. In 15 Jahren hat er viel erlebt, gesehen und kennt das Geschäft wie kein Zweiter. Ganz nah an der Basis und mit reichlich Erfahrung ausgestattet sagt er: „Das einzig konstante ist die Veränderung. Aber was immer bleibt ist die Menschlichkeit. Wir sind alle Menschen – mit ähnlichen Sorgen, Ängsten, egal auf welcher Seite wir stehen. Als Betreuungskraft, die neu in eine Familie kommt genauso wie als Familie, die zunächst fremde Person bei sich wohnen lässt.“ Als Außendienstmitarbeiter begleitet Eugen das erste Zusammentreffen von Familien und Betreuungskräften und fungiert hier als Vermittler, als Brückenbauer und Zuhörer. Er weiß genau, was die Menschen in solch einer Situation umtreibt. Eugen erzählt vom Geben und Nehmen und wie damals alles bei Hausengel angefangen hat.

Eugen Sikorski

In Kolo bei Posen geboren, in Laskowice zuhause, teilweise in Marburg wohnend und in der gesamten Bundesrepublik unterwegs, lebt Eugen zwischen den Welten und genau dort fühlt er sich am wohlsten. „Es ist wichtig immer in Bewegung zu sein!“

»Bevor es mit Hausengel los ging habe ich selbst jahrelang in der Pflege gearbeitet. Sieben Jahre lang habe ich einen Professor hier in Marburg betreut. Damals waren einige Betreuungskräfte aus der Region sehr gut miteinander vernetzt. Man kannte sich, tauschte sich aus. Wie viele andere Betreuungskräfte auch, komme ich aus Polen und wir haben uns gegenseitig unterstützt – auch bei der Suche nach neuen Aufträgen. Über dieses Netzwerk kam auch der Kontakt zu Doris Wenz zustande.« 

Familie Wenz hatte damals bereits eigene Erfahrung gesammelt bei der Suche nach einer liebevollen häuslichen Betreuung für den dementen Großvater. Nachdem die Familie nach einem legalen Weg suchte, eine qualifizierte polnische Betreuungskraft zu beschäftigen, hatten sie nach einigem Hin und Her Erfolg damit. Das sprach sich herum und immer mehr Menschen kamen auf Familie Wenz zu mit der Bitte, sie bei der Suche und Umsetzung zu unterstützen. Damit auch für sie eine Versorgung zu Hause von geliebten, pflegebedürftigen Menschen legal möglich wird.

»Doris und ich haben schnell zueinander gefunden und waren ein gutes Team. Sie war Ansprechpartnerin für die Familien und ich habe mich auf die Suche nach Betreuungskräften begeben. Damals lief das alles noch über Telefon, Anzeigen in der Zeitung und persönliche Kontakte – Internet und Smartphones gab es ja noch nicht. Als Betreuungskraft konnte man damals sehr gut verdienen und es gab viele, die den Job machen wollten. Unsere Aufgabe war es, zu schauen welche Betreuungskraft zu welcher Familie gut passt.«

Inzwischen unterstützte die gesamte Familie Wenz das Vorhaben und die Firma wuchs, eine erste Buchhalterin wurde eingestellt. Eugen erinnert sich: »Gerade zu Beginn kamen wir vor lauter Anfragen kaum hinterher, wir haben echt viel aufgebaut und getan in dieser Zeit. Bald entwickelten sich die ersten Mitbewerber und Konkurrenten und haben sich einiges abgeschaut. Die waren aber nicht so gut wie wir, weil sie nicht so großen Wert auf Qualität und Sicherheit gelegt haben wie wir.«

Mehr und mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen hinzu. Eugen wechselte in den Außendienst. »Am Anfang bin ich mit Simon (heutiger Vorstandsvorsitzender) ins Land gefahren und wir haben die Betreuungskräfte an ihren Einsatzort gebracht. Er hat mir die Arbeit im Außendient näher gebracht.«

Auch heute noch, nach 15 Jahren hegt Eugen ein, im wahrsten Sinne des Wortes, bewegtes Hausengel-Dasein – täglich legt er viele Kilometer zurück. »Ich fahre gerne Auto, sonst würde ich ja verrückt werden. Selbst am Wochenende, denn da besuche ich meine Familie in Polen. Der Verkehr ist über die Jahre schlimmer geworden, die Autobahnen voller. Am liebsten fahre ich nach München, das ist meine Lieblingsstrecke.«

Er bringt die Betreuungskräfte sicher an ihren Bestimmungsort. »Ich sehe mich als Freund der Betreuungskräfte. Als jemand, der sich kümmert, ihnen vielleicht die Angst nimmt. Gerade wenn sie neu sind und noch keine Erfahrung in dem Bereich haben, versuche ich sie zu unterstützen, mit ihnen zu reden. Ich beobachte viel. Den Familien geht‘s ja nicht anders. Alle sind beim ersten Mal etwas aufgeregt. Ich stehe auf jeden Fall für Fragen zur Verfügung, mache vielleicht auch mal einen Scherz, aber höre vor allem zu.«

Rückblickend ist er selbst ein wenig erstaunt über die Entwicklung der Firma. »Damals hat keiner voraus gesehen, dass wir mit dem Hausengel-Konzept auf eine so große Nachfrage stoßen würden. Inzwischen sind die Prozesse professionalisiert, es gibt eine eigene Struktur im Ausland… Hausengel hat sich einen Namen gemacht. Auch hat sich die Art des Arbeitens durch die fortschreitende Digitalisierung stark verändert. Sie erleichtert zwar vieles, aber gleichzeitig werden Prozesse komplexer. Ich bin froh mit meiner Arbeit hier im Außendienst, weil ich hier auch mitten im Geschehen bin und nah an den Menschen. Das gefällt mir.«

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