Faktencheck: Wahr oder falsch?

Im Zusammenhang mit der häuslichen Betreuung durch osteuropäische Betreuungskräfte stoßen wir immer wieder auf Behauptungen, die sich nicht selten als weitverbreitete Irrtümer erweisen. In unserer neuen Rubrik räumen wir auf mit den populären Missverständnissen in der „24h-Betreuung“ und sorgen für Klarheit.

Im Rahmen unserer langjährigen Erfahrung zeigen sich jedoch wiederkehrende Muster in der Aufenthaltsdauer der Betreuungskräfte bei einer Familie. Diese zeigen, dass eine Betreuungskraft im Durchschnitt zwei bis drei Monate bei einem Pflegebedürftigen bleibt, bis das Betreuungsverhältnis wechselt und die nächste Betreuungskraft in den Haushalt einzieht. Dies ist für alle Beteiligten eine angemessene und angenehme Zeitspanne, denn auch die Betreuungskraft braucht zwischendurch eine Auszeit von der häufig sehr anstrengenden Pflege oder möchte wieder für eine Weile zurück zu ihrer eigenen Familie in ihr Herkunftsland. Häufig wechseln sich innerhalb einer Familie auch dieselben Betreuungskräfte ab, so dass die Vertrauensbasis nicht immer wieder neu aufgebaut werden muss und den Betreuungskräften die konkrete Pflegesituation bekannt ist.

Fazit: Im selbständigen Verhältnis, wie es in der Zusammenarbeit mit den Hausengeln der Fall ist, obliegt es der Betreuungskraft, frei zu entscheiden, für welche Zeitspanne sie einen Auftrag annimmt.